Regenwassernutzung und -versickerung im Wasserschutzgebiet

Aufgabe:

Das private Grundstück mit großem Gefälle in Zehlendorf liegt im Wasserschutzgebiet. Aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen soll Regenwasser vom Dach für die Gartenbewässerung gesammelt und nur das überschüssige Regenwasser und jenes, welches auf den Verkehrsflächen anfällt auf dem Grundstück versickert werden. Aufgrund von Platzmangel ist die Versickerung für den Bauherren nur am höchstgelegen Punkt des Grundstücks möglich. Es soll die Sammlung des Regenwassers und die Versickerung des überschüssigen Regenwasser geplant und dimensioniert, die Genehmigung eingeholt und das Bauvorhaben ausgeschrieben werden.

Leistungen:

Das Regenwasser vom Dach wird in einer Zisterne gesammelt und kann ohne Bedenken für die Bewässerung genutzt werden. Das Regenwasser der gepflasterten Verkehrsflächen hingegen wird in einem Pumpenschacht gesammelt, da es nicht zur Bewässerung geeignet ist, an den auch die Zisterne durch einen Überlauf angeschlossen ist. Das gesammelte Wasser aus dem Pumpenschacht wird in einer Mulde wie gewünscht am höchsten Punkt des Grundstücks versickert. Die Muldenversickerung ist notwendig, da im Wasserschutzgebiet eine Passage des gesammelten Wassers durch eine belebt Bodenzone vorgeschrieben ist. Diese insgesamt unkonventionelle Lösung konnte bei der unteren Wasserbehörde durchgesetzt und gebaut werden. Grundlage hierfür waren die DWA-A 138, sowie ATV-DVWK-M 153.

Auftraggeber:
Bauherr und Garten- und Landschaftsbauer
Ansprechpartner:
Dip.-Ing. Sven Hänichen, Dipl.-Ing. Nikola Schwarzer
Tel.: 030 53 604 590
E-mail: kontakt@oikotec.de